Veranstaltungen

Wenn Sie zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen eingeladen werden möchten, schicken Sie uns bitte eine email mit Namen und Adresse an: post@kaffischerhude.de oder tragen Sie sich im Museum in die Verteilerliste ein.

 

Aktuell

Werner Zöhl « Im SĂŒden » und Uwe Diptmar «Blumen »

Eröffnung am Sonntag, 6. September, ab 16 Uhr in kleinen Gruppen mit Abstand und auch draußen
EinfĂŒhrungen: Jan und Caroline Zöhl

« Im SĂŒden »

Die Kargheit der Landschaft, das gleißende Licht, azurblaues Meer hinter dem Schatten der Pinien und die Farbigkeit der in Trockenheit gedeihender Blumen besiedeln die Kunst seit der Antike. Werner Zöhl verbrachte seit 1970 jeden Sommer mehrere Wochen in dem kleinen provenzalischen Bergdorf Bagnols-en-forĂȘt, wo er mit seiner Frau und Freunden ein verlassenes Weinbauernhaus gekauft hatte. Ein großer Teil seiner „sĂŒdlichen“ Bilder gilt den Landschaften der Provence – weitere zeigen EindrĂŒcke seiner Reisen nach Griechenland, Spanien, Italien, TĂŒrkei und 1990 nach Tanzania.

In Zeiten da das Reisen nicht mehr selbstverstĂ€ndlich ist und alte SehnsĂŒchte wieder erwachen lĂ€dt die Ausstellung „Im SĂŒden“ zum Reisen mit den Augen ein. Da Zöhls Motive selten mit konkreten Orten benannt sind, können die Betrachter sie in der Phantasie mit eigenen Erinnerungen verbinden.

« Blumen »

Uwe Diptmar (1940-2019) machte als echter Bremer zunĂ€chst die Seefahrt zu seiner Passion und seinem Beruf. Seit den siebziger Jahren in Fischerhude wuchs durch die enge Freundschaft mit den KĂŒnstlern Erhard Mitzlaff, Werner Zöhl und Christian Modersohn sein Wunsch, selbst zu malen. Etwa seit 1980 schuf er zahlreiche Ölbilder und Aquarelle, die auch auf Reisen entstanden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von teils in sehr farbkrÀftigen, teils zart nuancierten Blumenmotiven, in denen sich Pflanzenformen mit Ansichten des menschlichen Körpers mischen und so der engen Verbindung von Mensch und Natur Ausdruck verleihen. In einigen Werken ist die Aneignung von Stilmitteln Werner Zöhls sichtbar. Doch hat sich Uwe Diptmar seine ganz eigene Sicht und Wiedergabe der Dinge bewahrt.

Uwe Diptmar hat als GrĂŒnder und Vorsitzender des Fördervereins KaFF e.V. mit Energie und unermĂŒdlicher TĂ€tigkeit viele AktivitĂ€ten des Museums zum Andenken seines Freundes Werner Zöhl erst ermöglicht. Wir vermissen ihn sehr.

Veranstaltungs-Archiv

Werner Zöhl « Vogelwelten »

 

Von dem geheimnisvollen Universum an Farben und Formen, an Bewegungen und GerĂ€uschen der Vögel war Zöhl Zeit seines Lebens fasziniert und hat sich auch in seinem Werk sehr intensiv damit beschĂ€ftigt . Ausdruck dieser Auseinandersetzung ist eine reiche Hinterlassenschaft an Ölbildern ,meist farbenfrohe, teils exotisch-surreale StĂŒcke aus dem Besitz der Familie , ergĂ€nzt um zahlreiche Leihgaben aus privaten Sammlungen. Die Holzschnitte stellen naturgemĂ€ĂŸ das Figurative  in den Vordergrund. Auch mit dieser Technik sind  Zöhl expressive Darstellungen bisweilen  skurriler „Vogelpersönlichkeiten“ geglĂŒckt, die mit ihrem Habitat verwoben sind.

 

 

« Das stille Leben der Dinge » Stilleben von Werner Zöhl aus sieben Jahrzehnten

Eröffnung: Sonntag, 5. Mai 2019, 18 Uhr

Ab 5. Mai zeigt das KaFF die schon lange geplante Stillleben -Ausstellung  mit Bildern von Werner Zöhl aus allen Schaffensperioden mit dem Titel „Das stille Leben der Dinge“  Gezeigt werden hauptsĂ€chlich Ölbilder, aber auch Holzschnitte, Pastelle und Aquarelle und Zeichnungen. FĂŒr Werner Zöhl waren Stillleben mit GegenstĂ€nden, die er irgendwo einmal gesehen haben mochte, aber nie tatsĂ€chlich fĂŒr ein GemĂ€lde arrangierte, ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Die strenge Anordnung nur weniger GegenstĂ€nde erlaubt eine Konzentration auf das Schafen von RĂ€umen und Stimmungen ganz allein mit Farben und ohne klassische Perspektive, eine Technik, die sich Werner Zöhl -zumindest in seinen Ölbilder- ĂŒber lange Jahre erarbeitet hat.

EinfĂŒhrung in die Ausstellung: Jan, Zöhl

Musikalischer Rahmen:   Kammerkonzert mit der  Sopranistin Inga Shaw und der Pianistin Ulrike Brockes mit Werken von HÀndel, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy, Stradello und Fanny Hensel

 

 

 

 

 

 

Lesung zur Ausstellung « Das stille Leben der Dinge »

Auf Einladung des Freundes-Vereins KaFF e.V. liest

Cornelius Kopf-Finke aus: Rainer Maria Rilkes “Geschichten vom Lieben Gott”

4. Oktober 2019, 18:00

 

 

 

 

19. April 2019, 18:30 Uhr
KatalogprÀsentation: Kaff-Editionen 2

Zwei Freunde. Zwei Maler. Werner Zöhl und Erhard Mitzlaff

EinfĂŒhrung mit Bildvortrag von Caroline Zöhl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Zöhl und Erhart Mitzlaff « Zwei Freunde, zwei Maler »

Neben der Pflege des Oeuvres von Werner Zöhl hat sich das KaFF  zur Aufgabe gemacht,  die Zeit der kĂŒnstlerischen Moderne des KĂŒnstlerdorfs  mehr zu beleuchten.

 Ab 9. Juni zeigt das KaFF daher auch Werke eines zweiten Fischerhuder Malers, Erhart Mitzlaff. Mitzlaff kam bereits 1947 nach Fischerhude und pflegte engen Kontakt zu Hans Meyboden. Angezogen von der Ruhe des Dorfes und einem anregenden und weltoffenen Freundeskreis folgte Zöhl 1964. Beide waren von der Erfahrung der Nazizeit und der in ihrer Jugend als „entartet“ verfemten Kunst der Klassischen Moderne geprĂ€gt und hatten  Ă€hnliche kĂŒnstlerische Ideen, entwickelten sich doch ab den 1970er unterschiedlich weiter.
Entlang ihrer verschiedenen Umsetzung gemeinsamer Themen stellt die Ausstellung die Werke von Mitzlaff und Zöhl gegenĂŒber.

Pressematerial

Werkverzeichnis der Holzschnitte von Erhart Mitzlaff von Jörn Norden

 

 

 

 

Veranstaltungen zur Ausstellung

Lesung: Cornelius Kopf-Finke

“Die Russlandreise 1958”
23. November 2018

 

„Ich erinnere mich gern“ – 
Das KaFF begrĂŒĂŸt Hennig  und Luise Scherf
zur Aktuellen Ausstellung
Sonntag, 28. Oktober, 18:30

« Werner Zöhl. Gesichter der BĂŒhne »

Vielen Dank der Klasse 4a fĂŒr ihren schönen Besuch und herzlichen GlĂŒckwunsch zu den tollen Berichten im Weserkurier!

Nach ihrem Besuch im KaFF haben die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klasse 4a der Grundschule Fischerhude fĂŒr die Beilage ZiSch (Zeitung in der Schule) des Weserkuriers mehrere sehr gute Artikel verfasst; eine Bildbetrachtung, ein Interview mit Margarethe Zöhl, einen Steckbrief fĂŒr Werner Zöhl und eine kleine Geschichte unserer Museumsscheune – dazu eine Bleistiftzeichnung frei nach Werner Zöhl. Mehr von der Ausstellung angeregte SchĂŒlerarbeiten zeigt das KaFF.

Weserkurier, 16. Mai 2018

 

auf Einladung der Freunde des Museums, KaFF e.V.

liest Cornelius Kopf-Finke Texte zum Ausstellungs-Thema  » Gesichter «
KaFF, Freitag, 6. April 2018

 

 

 

Vernissage: 27. Januar 2018, 15 Uhr mit einer EinfĂŒhrung von Dr. Caroline Zöhl, Musik: Tobias Bertzbach

27. Januar bis 3. Juni 2018

JahrmĂ€rkte, Zirkus, Masken, Karneval und BĂŒhnen ĂŒben von jeher eine große Anziehung aus – auch auf viele KĂŒnstler. Im Anschluss an Max Beckmanns “Welttheater” in der Bremer Kunsthalle zeigt das KaFF in seiner vierten Ausstellung Ölbilder, Zeichnungen, Holzschnitte, Aquarelle und Pastelle von Werner Zöhl, der die Welt der BĂŒhnen und StraßenkĂŒnstler auch immer neu gestaltet hat. Seine schwerelos-transparenten Bilder Kompositionen fĂŒhren dabei in eine ganz andere, poetische Bildwelt.

 

 

Gesichter der BĂŒhne in der Presse

Vernissage mit Chansons von Tobias Bertzbach und Lennard Bertzbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»BĂ€ume« Ölbilder, Graphik und Zeichnungen von Werner Zöhl

17. Juni 2017 bis Januar 2018

In seinem Haus am Wald lebte der Maler Werner Zöhl mit und unter
BĂ€umen. Er liebte und verehrte ihre Verschiedenartigkeit, ihre
Ausstrahlung von Kraft und Persönlichkeit, ihre Verletzlichkeit, die
Schönheit der StĂ€mme, der leuchtend grĂŒnen BlĂ€tter, des farbigen
Laubes und der kahlen Kronen im Winter. Er begleitete ihr Leben und
gab ihnen viel Raum in seinen Bildern.

 

 

Lesung zur Ausstellung »BÀume «

Einladung der Freunde des KaFF zu Werner Zöhls 91. Geburtstag

Cornelius Kopf-Finke liest » Baumgedichte  «
 
KaFF, Freitag, 17.11.2017, 18:00

Eintritt frei

 

 

Michael Lehmann: John Fowles und die BĂ€ume

Eine Betrachtung anlÀsslich der Ausstellung »BÀume« im KaFF

 

 

»Werner Zöhl – Unbeirrt« 

Werkschau 1945 bis 2012; zum 90. Geburtstag des KĂŒnstlers

 

11. Dezember 2016 bis Juni 2017

Angeregt durch seinen Lehrer und Mentor, den von der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle von den Nazis entlassenen Maler Erwin Hahs, begann Werner Zöhl als SchĂŒler zunĂ€chst expressionistisch zu malen. Nach der RĂŒckkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1948 in Bremen erlebte er eine Phase der kreativen Orientierung. Bis in die 1960er Jahre fĂŒhrten seine Begegnungen mit der Moderne in verschiedene Richtungen, in denen Zöhl die GrundzĂŒge seines charakteristischen Stils herausbildete. Die so entstandene Bildwelt aus prismatischen, oft transparenten RĂ€umen bestimmt ĂŒber mehrere Jahrzehnte  sein Hauptwerk. Obwohl Abstraktion und Übersetzung des Sichtbaren fĂŒr ihn Grundlagen kĂŒnstlerischen Schaffens waren, hat Zöhl den Gegenstand nie aufgegeben. Sinnliche Erfahrungen transzendiert er hĂ€ufig ins Lyrische, das sich im Bild untrennbar mit innerem Erleben verbindet. Erst im SpĂ€twerk kehrte er durch Verdichtung der FarbrĂ€ume zuweilen zu kĂŒnstlerischen Anliegen und Wirkungen seiner frĂŒhen Werke zurĂŒck. Die von Kritikern hĂ€ufig gewĂŒrdigte EigenstĂ€ndigkeit und Konsequenz in Zöhls Oeuvre gibt dieser WerksĂŒbersicht ihren Titel: Unbeirrt.

 

zur Ausstellung erschienen: KaFF Editionen Nr. 1: 

Ina Nettekoven, Werner Zöhl. Unbeirrt

Vorwort: Caroline Zöhl

 

 

Vernissage, 10.Dezember 2016

 

Eröffnungsausstellung »Durchsichtig und verdichtet« Werkschau Werner Zöhl

17. Juni  bis 3. Dezember

 

 

 

Reaktionen der Presse