Ausstellungen und Veranstaltungen

Wenn Sie zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen eingeladen werden möchten, schicken Sie uns bitte eine email mit Namen und Adresse an: post@kaffischerhude.de oder tragen Sie sich im Museum in die Verteilerliste ein.

Aktuell

Am Samstag, 30. September, 18 Uhr

liest Cornelius Kopf-Finke zur Ausstellung « Paare »
aus « Das Zauberfass », Kurzgeschichten von Bernard Malamud

 

Als Kind russisch-jĂŒdischer Einwanderer verlebte Malamud seine Kindheit in der Umgebung vieler eingewanderter Juden in der Lower Eastside, wo seine Eltern ein kleines LebensmittelgeschĂ€ft besaßen. Diese von Armut und harter Arbeit geprĂ€gte Umgebung prĂ€gte ihn stark. WĂ€hrend seines Studiums in englischer Literatur begann er Kurzgeschichten zu schreiben

Das Zauberfass:
Vor kurzer Zeit lebte in einem Außenbezirk von New York in einem kleinen Zimmer, das mager wirkte, obwohl es mit BĂŒchern vollgestopft war, Leo Finkle, ein Student der Theologie an der Yeshivah UniversitĂ€t. Finkle sollte nach sechsjĂ€hrigem Studium im Juni zum Rabbi ernannt werden, und ein Freund hatte ihm gesagt, daß es leichter sein wĂŒrde, eine Synagogengemeinde zu finden, wenn er verheiratet wĂ€re.

Werner Zöhl « Paare » 

 

 

 

 

 

16.2.2023:
Andé Hille liest aus seinem neuen Roman « Jahreszeit der Steine » 

Musikalische Begleitung: Bettina Blum, Violine

André Hilles Roman erscheint erst am 16. Februar im C.H.Beck-Verlag und wird im KaFF erstmals vorgestellt.
Verlag, Autor und der Förderverein KaFF e.V. freuen sich auf einen schönen Abend

Jeder Tag birgt ein ganzes Leben
 

AndrĂ© Hille, geboren 1974 lebt seit 2014 mit seiner Frau und drei Kindern in Fischerhude. Im Herbst 2020 erschien sein erster Roman „Das Rauschen der Nacht“. Mehr Informationen zu Autor und Werk unter www.andre-hille.de

Bettina Blum, Violonistin der Bremer Philharmoniker, wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

 

Werner Zöhl « Menschen im Park» 

Eine Ausstellung des Feundesvereins KaFF e.V

Nachdem Werner Zöhl 1964 mit seiner Familie von Bremen ins lĂ€ndliche Fischerhude gezogen war um fortan in einem um sein großes Nordlicht-Atelier herumgebauten Haus zwischen Wald und Wiesen außerhalb des Dorfes zu leben und zu arbeiten, wurde das Erlebnis des Spaziergangs zum stets prĂ€senten Thema seiner Malerei.

Dabei ließ er sich von seinen tĂ€glichen SpaziergĂ€ngen der Surheide – in Begleitung eines Hundes, im GesprĂ€ch mit seiner Frau oder im Austausch mit Besuch, Kindern und Enkeln – ebenso anregen wie von Erinnerungen an ganz unterschiedlich angelegte Parks, die er in der Stadt auf Reisen erlebt hatte.

Hinweise auf konkrete Orte verbleiben meist im vagen. WaldspaziergÀnger in seiner norddeutschen Umgebung sind oft von Lustwandlern in gestalteten Parklandschaften nicht sicher zu unterscheiden. Den Betrachtern bleibt immer Raum, vertraute Landschaften und eigene Vorstellungen und auch Traumhaftes in den Bildern zu erkennen.

Über Jahrzehnte beschĂ€ftigte Werner Zöhl die Verbundenheit von Mensch und Natur im Wechsel der Jahreszeiten, des Wetters und besonders des unterschiedlichen Lichts, das die Welt wie in einem Gewebe verbindet und zuweilen so durchdringt als sei alles aus einem Stoff geschaffen.

Ebenso wenig festgelegt wie Zöhls Landschaften sind auch die darin wandelnden Menschen. Vielfach lösen sich ihre individuellen ZĂŒge in den umgebenden Formen auf und ihre Körper sind der gleichen architektonischen Struktur unterworfen, die auch die Landschaft bĂ€ndigt. Zugleich machen sie den Betrachtern ein Angebot, sich mit ihnen ins Bild zu begeben.

 

Veranstaltungs-Archiv

Werner Zöhl « Am Wasser – Im Wasser» 

Eine Ausstellung des Feundesvereins KaFF e.V

Eröffnung: 15. Mai, 12 Uhr mit einer EinfĂŒhrung von Jan Zöhl

Die Wasserlandschaften in den WĂŒmmewiesen, im Teufelsmoor, an der Nordsee und am Mittelmeer hatten fĂŒr Werner Zöhl  stets eine besondere Anziehungskraft, was sich in einem besonders umfangreichen Werk zu diesem Thema niederschlĂ€gt.

Vor allem großformatige ÖlgemĂ€lde, aber auch zahlreiche Aquarelle beschĂ€ftigen sich mit der AtmosphĂ€re und dem Leben am und unter Wasser.

Der Vorliebe des KĂŒnstlers fĂŒr ausgefallene Formen bei disziplinierter Farbgebung gaben Spiegelung auf der OberflĂ€che und perspektivische Verzerrung im Wasser auch immer neue Anregungen fĂŒr seine unverwechselbare Raumdarstellung.

Es finden sich im Nachlass sowohl Bilder, die eine  kontemplative Ruhe ausstrahlen, wie auch Sujets von großen Dynamik, farbstarke Bilder mit exotischen Motiven wie auch zarte Lichtimpressionen.

« Ein Bild von der NordseekĂŒste, in dem eine große, weite Landschaft mit sehr hellen RĂ€umen versucht wurde, wo die AtmosphĂ€re des Wassers und Himmels ineinandertauchen. »

Werner Zöhl in “Ansichten eines Menschen. Der Maler Werner Zöhl”, Dokumentarfilm, NDR 1979

 

« AufbrĂŒche » Hans Meyboden und Werner Zöhl

29. August 2021 bis Ende MĂ€rz 2022
Eröffnung: 29. August, 16 Uhr: EinfĂŒhrung von Lorenz Meyboden und Jan Zöhl

Das Ende des Nationalsozialismus bedeutete sowohl fĂŒr Hans Meyboden (1901-1965) als auch fĂŒr den eine Generation jĂŒngeren Werner Zöhl (1926-2012) eine Befreiung und ermöglichte beiden auf unterschiedliche Art den Beginn eines kĂŒnstlerischen Aufbruchs ab Ende der vierziger Jahre.

Hans Meyboden

Hans Meyboden hatte zu dieser Zeit bereits fast drei Jahrzehnte kĂŒnstlerischer Arbeit, Kontakte zu bedeutenden KĂŒnstlern der Moderne, Erfolge aber auch schwere gesundheitliche und psychische RĂŒckschlĂ€ge erlebt. Als SchĂŒler von dem Bremer Kunsthallendirektor Emil Waldmann zum Malen ermutigt, hatte er ab 1919 bei Oskar Kokoschka in Dresden studiert und in seinen Berliner Jahren 1925 bis 1935 in den Galerien Nierendorf (1934), Buchholz (1938) und Cassirer ausgestellt bis 1942 eine Ausstellung verboten wurde. Zur Erholung kam er 1938 zum ersten Mal nach Fischerhude. Nachdem er 1946 aus der Tuberkulose-HeilstĂ€tte in Davos nach Fischerhude zurĂŒckgekehrt war, erfuhr seine Kunst trotz schwerem Start nicht nur neue Anerkennung durch Ausstellungen in Bremen, sondern auch einen Wandel zu neuem Ausdruck. Dabei findet er zu reinen krĂ€ftigen Farben, neuer FlĂ€chigkeit, Formvereinfachung und dominant linearer Gliederung der BildflĂ€chen.

 

Werner Zöhl

Werner Zöhl hatte durch die Begegnung mit seinem aus der Hochschule Burg Giebichenstein von den Nazis entlassenen Kunstlehrer Erwin Hahs ebenfalls schon frĂŒhe UnterstĂŒtzung erfahren, war aber noch als SchĂŒler 1944 zum Kriegsdienst eingezogen worden und wurde erst 1948 aus englischer Kriegsgefangenschaft nach Bremen entlassen. Die Ausstellung zeigt seine frĂŒhe Suche nach dem eigenen kĂŒnstlerischen Ausdruck, den Meyboden fĂŒr sich lĂ€ngst gefunden hatte. Vermittelt durch den gemeinsamen Freund Erhart Mitzlaff besuchte er Hans Meyboden in dessen Fischerhuder Atelier. Stilvariationen und Anleihen bei unterschiedlichen Richtungen der Moderne bestimmen seine Bilder der vierziger und fĂŒnfziger Jahre. EndgĂŒltig zog die Familie Zöhl erst 1964 nach Fischerhude.

« AufbrĂŒche »

Die Ausstellung stellt GemĂ€lde und Arbeiten auf Papier der beiden mit Fischerhude verbundenen KĂŒnstler seit dem Ende der vierziger Jahre bis zu Meybodens Tod einander gegenĂŒber. Sie zeigt wie sie neue kĂŒnstlerische Möglichkeiten in der internationalen Moderne unterschiedlich verarbeiteten und die Welt verschieden sahen. Dabei hielten beide entgegen der Tendenz zur starken Abstraktion am GegenstĂ€ndlichen fest und ĂŒbersetzten konkrete Seherfahrung in ihre jeweils eigene Bildsprache. In Zöhls experimentierenden Bildern erkennt man sowohl Anlagen seines spĂ€teren charakteristischen Stils als auch Bewunderung fĂŒr Meybodens Malerei.

Werner Zöhl « Im SĂŒden » und Uwe Diptmar «Blumen »

6. September 2020 bis Ende August 2021
EinfĂŒhrungen: Jan und Caroline Zöhl

« Im SĂŒden »

Die Kargheit der Landschaft, das gleißende Licht, azurblaues Meer hinter dem Schatten der Pinien und die Farbigkeit der in Trockenheit gedeihender Blumen besiedeln die Kunst seit der Antike. Werner Zöhl verbrachte seit 1970 jeden Sommer mehrere Wochen in dem kleinen provenzalischen Bergdorf Bagnols-en-forĂȘt, wo er mit seiner Frau und Freunden ein verlassenes Weinbauernhaus gekauft hatte. Ein großer Teil seiner „sĂŒdlichen“ Bilder gilt den Landschaften der Provence – weitere zeigen EindrĂŒcke seiner Reisen nach Griechenland, Spanien, Italien, TĂŒrkei und 1990 nach Tanzania.

In Zeiten da das Reisen nicht mehr selbstverstĂ€ndlich ist und alte SehnsĂŒchte wieder erwachen lĂ€dt die Ausstellung „Im SĂŒden“ zum Reisen mit den Augen ein. Da Zöhls Motive selten mit konkreten Orten benannt sind, können die Betrachter sie in der Phantasie mit eigenen Erinnerungen verbinden.

« Blumen »

Uwe Diptmar (1940-2019) machte als echter Bremer zunĂ€chst die Seefahrt zu seiner Passion und seinem Beruf. Seit den siebziger Jahren in Fischerhude wuchs durch die enge Freundschaft mit den KĂŒnstlern Erhard Mitzlaff, Werner Zöhl und Christian Modersohn sein Wunsch, selbst zu malen. Etwa seit 1980 schuf er zahlreiche Ölbilder und Aquarelle, die auch auf Reisen entstanden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von teils in sehr farbkrÀftigen, teils zart nuancierten Blumenmotiven, in denen sich Pflanzenformen mit Ansichten des menschlichen Körpers mischen und so der engen Verbindung von Mensch und Natur Ausdruck verleihen. In einigen Werken ist die Aneignung von Stilmitteln Werner Zöhls sichtbar. Doch hat sich Uwe Diptmar seine ganz eigene Sicht und Wiedergabe der Dinge bewahrt.

Uwe Diptmar hat als GrĂŒnder und Vorsitzender des Fördervereins KaFF e.V. mit Energie und unermĂŒdlicher TĂ€tigkeit viele AktivitĂ€ten des Museums zum Andenken seines Freundes Werner Zöhl erst ermöglicht. Wir vermissen ihn sehr.

Werner Zöhl « Vogelwelten »

 

Von dem geheimnisvollen Universum an Farben und Formen, an Bewegungen und GerÀuschen der Vögel war Zöhl Zeit seines Lebens fasziniert und hat sich auch in seinem Werk intensiv damit beschÀftigt.

Ausdruck dieser Auseinandersetzung ist eine reiche Hinterlassenschaft an Ölbildern, meist farbenfrohe, teils exotisch-surreale StĂŒcke aus dem Besitz der Familie, ergĂ€nzt um zahlreiche Leihgaben aus privaten Sammlungen. Die Holzschnitte stellen naturgemĂ€ĂŸ das Figurative  in den Vordergrund. Auch mit dieser Technik sind  Zöhl expressive Darstellungen bisweilen  skurriler „Vogelpersönlichkeiten“ geglĂŒckt, die mit ihrem Habitat verwoben sind.

 

 

Lesungen zur Ausstellung « Vogelwelten »

Claudia Koppert liest aus ihrem Buch “Im Vogelgarten”

 

 

 


Cornelius Kopf Finke liest aus Yoko Ogawa “Der Herr der Kleinen Vögel”

 

 

« Das stille Leben der Dinge » Stilleben von Werner Zöhl aus sieben Jahrzehnten

Eröffnung: Sonntag, 5. Mai 2019, 18 Uhr

Ab 5. Mai zeigt das KaFF die schon lange geplante Stillleben -Ausstellung  mit Bildern von Werner Zöhl aus allen Schaffensperioden mit dem Titel „Das stille Leben der Dinge“  Gezeigt werden hauptsĂ€chlich Ölbilder, aber auch Holzschnitte, Pastelle und Aquarelle und Zeichnungen. FĂŒr Werner Zöhl waren Stillleben mit GegenstĂ€nden, die er irgendwo einmal gesehen haben mochte, aber nie tatsĂ€chlich fĂŒr ein GemĂ€lde arrangierte, ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Die strenge Anordnung nur weniger GegenstĂ€nde erlaubt eine Konzentration auf das Schafen von RĂ€umen und Stimmungen ganz allein mit Farben und ohne klassische Perspektive, eine Technik, die sich Werner Zöhl -zumindest in seinen Ölbilder- ĂŒber lange Jahre erarbeitet hat.

EinfĂŒhrung in die Ausstellung: Jan Zöhl

Musikalischer Rahmen:   Kammerkonzert mit der  Sopranistin Inga Shaw und der Pianistin Ulrike Brockes mit Werken von HÀndel, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy, Stradello und Fanny Hensel

 

 

 

 

 

 

Lesung zur Ausstellung « Das stille Leben der Dinge »

Auf Einladung des Freundes-Vereins KaFF e.V. liest

Cornelius Kopf-Finke aus: Rainer Maria Rilkes “Geschichten vom Lieben Gott”

4. Oktober 2019, 18:00

 

 

 

 

19. April 2019, 18:30 Uhr
KatalogprÀsentation: Kaff-Editionen 2

Zwei Freunde. Zwei Maler. Werner Zöhl und Erhard Mitzlaff

EinfĂŒhrung mit Bildvortrag von Caroline Zöhl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Zöhl und Erhart Mitzlaff « Zwei Freunde, zwei Maler »

Neben der Pflege des Oeuvres von Werner Zöhl hat sich das KaFF  zur Aufgabe gemacht,  die Zeit der kĂŒnstlerischen Moderne des KĂŒnstlerdorfs  mehr zu beleuchten.

 Ab 9. Juni zeigt das KaFF daher auch Werke eines zweiten Fischerhuder Malers, Erhart Mitzlaff. Mitzlaff kam bereits 1947 nach Fischerhude und pflegte engen Kontakt zu Hans Meyboden. Angezogen von der Ruhe des Dorfes und einem anregenden und weltoffenen Freundeskreis folgte Zöhl 1964. Beide waren von der Erfahrung der Nazizeit und der in ihrer Jugend als „entartet“ verfemten Kunst der Klassischen Moderne geprĂ€gt und hatten  Ă€hnliche kĂŒnstlerische Ideen, entwickelten sich doch ab den 1970er unterschiedlich weiter.
Entlang ihrer verschiedenen Umsetzung gemeinsamer Themen stellt die Ausstellung die Werke von Mitzlaff und Zöhl gegenĂŒber.

Pressematerial

Werkverzeichnis der Holzschnitte von Erhart Mitzlaff von Jörn Norden

 

 

 

 

Veranstaltungen zur Ausstellung

Lesung: Cornelius Kopf-Finke

“Die Russlandreise 1958”
23. November 2018

 

„Ich erinnere mich gern“ – 
Das KaFF begrĂŒĂŸt Hennig  und Luise Scherf
zur Aktuellen Ausstellung
Sonntag, 28. Oktober, 18:30

« Werner Zöhl. Gesichter der BĂŒhne »

Vielen Dank der Klasse 4a fĂŒr ihren schönen Besuch und herzlichen GlĂŒckwunsch zu den tollen Berichten im Weserkurier!

Nach ihrem Besuch im KaFF haben die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klasse 4a der Grundschule Fischerhude fĂŒr die Beilage ZiSch (Zeitung in der Schule) des Weserkuriers mehrere sehr gute Artikel verfasst; eine Bildbetrachtung, ein Interview mit Margarethe Zöhl, einen Steckbrief fĂŒr Werner Zöhl und eine kleine Geschichte unserer Museumsscheune – dazu eine Bleistiftzeichnung frei nach Werner Zöhl. Mehr von der Ausstellung angeregte SchĂŒlerarbeiten zeigt das KaFF.

Weserkurier, 16. Mai 2018

 

auf Einladung der Freunde des Museums, KaFF e.V.

liest Cornelius Kopf-Finke Texte zum Ausstellungs-Thema  » Gesichter «
KaFF, Freitag, 6. April 2018

 

 

 

Vernissage: 27. Januar 2018, 15 Uhr mit einer EinfĂŒhrung von Dr. Caroline Zöhl, Musik: Tobias Bertzbach

27. Januar bis 3. Juni 2018

JahrmĂ€rkte, Zirkus, Masken, Karneval und BĂŒhnen ĂŒben von jeher eine große Anziehung aus – auch auf viele KĂŒnstler. Im Anschluss an Max Beckmanns “Welttheater” in der Bremer Kunsthalle zeigt das KaFF in seiner vierten Ausstellung Ölbilder, Zeichnungen, Holzschnitte, Aquarelle und Pastelle von Werner Zöhl, der die Welt der BĂŒhnen und StraßenkĂŒnstler auch immer neu gestaltet hat. Seine schwerelos-transparenten Bilder Kompositionen fĂŒhren dabei in eine ganz andere, poetische Bildwelt.

 

 

Gesichter der BĂŒhne in der Presse

Vernissage mit Chansons von Tobias Bertzbach und Lennard Bertzbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»BĂ€ume« Ölbilder, Graphik und Zeichnungen von Werner Zöhl

17. Juni 2017 bis Januar 2018

In seinem Haus am Wald lebte der Maler Werner Zöhl mit und unter
BĂ€umen. Er liebte und verehrte ihre Verschiedenartigkeit, ihre
Ausstrahlung von Kraft und Persönlichkeit, ihre Verletzlichkeit, die
Schönheit der StĂ€mme, der leuchtend grĂŒnen BlĂ€tter, des farbigen
Laubes und der kahlen Kronen im Winter. Er begleitete ihr Leben und
gab ihnen viel Raum in seinen Bildern.

 

 

Lesung zur Ausstellung »BÀume «

Einladung der Freunde des KaFF zu Werner Zöhls 91. Geburtstag

Cornelius Kopf-Finke liest » Baumgedichte  «
 
KaFF, Freitag, 17.11.2017, 18:00

Eintritt frei

 

 

Michael Lehmann: John Fowles und die BĂ€ume

Eine Betrachtung anlÀsslich der Ausstellung »BÀume« im KaFF

 

 

»Werner Zöhl – Unbeirrt« 

Werkschau 1945 bis 2012; zum 90. Geburtstag des KĂŒnstlers

 

11. Dezember 2016 bis Juni 2017

Angeregt durch seinen Lehrer und Mentor, den von der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle von den Nazis entlassenen Maler Erwin Hahs, begann Werner Zöhl als SchĂŒler zunĂ€chst expressionistisch zu malen. Nach der RĂŒckkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1948 in Bremen erlebte er eine Phase der kreativen Orientierung. Bis in die 1960er Jahre fĂŒhrten seine Begegnungen mit der Moderne in verschiedene Richtungen, in denen Zöhl die GrundzĂŒge seines charakteristischen Stils herausbildete. Die so entstandene Bildwelt aus prismatischen, oft transparenten RĂ€umen bestimmt ĂŒber mehrere Jahrzehnte  sein Hauptwerk. Obwohl Abstraktion und Übersetzung des Sichtbaren fĂŒr ihn Grundlagen kĂŒnstlerischen Schaffens waren, hat Zöhl den Gegenstand nie aufgegeben. Sinnliche Erfahrungen transzendiert er hĂ€ufig ins Lyrische, das sich im Bild untrennbar mit innerem Erleben verbindet. Erst im SpĂ€twerk kehrte er durch Verdichtung der FarbrĂ€ume zuweilen zu kĂŒnstlerischen Anliegen und Wirkungen seiner frĂŒhen Werke zurĂŒck. Die von Kritikern hĂ€ufig gewĂŒrdigte EigenstĂ€ndigkeit und Konsequenz in Zöhls Oeuvre gibt dieser WerksĂŒbersicht ihren Titel: Unbeirrt.

 

zur Ausstellung erschienen: KaFF Editionen Nr. 1: 

Ina Nettekoven, Werner Zöhl. Unbeirrt

Vorwort: Caroline Zöhl

 

 

Vernissage, 10.Dezember 2016

 

Eröffnungsausstellung »Durchsichtig und verdichtet« Werkschau Werner Zöhl

17. Juni  bis 3. Dezember

 

 

 

Reaktionen der Presse