Ausstellungen und Veranstaltungen

Wenn Sie zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen eingeladen werden möchten, schicken Sie uns bitte eine email mit Namen und Adresse an: post@kaffischerhude.de oder tragen Sie sich im Museum in die Verteilerliste ein.

Aktuell

Andé Hille liest aus seinem neuen Roman « Jahreszeit der Steine » 

Musikalische Begleitung: Bettina Blum, Violine

André Hilles Roman erscheint erst am 16. Februar im C.H.Beck-Verlag und wird im KaFF erstmals vorgestellt.
Verlag, Autor und der Förderverein KaFF e.V. freuen sich auf einen schönen Abend


Jeder Tag birgt ein ganzes Leben… 

Ein allzu frühes Erwachen im dörflichen Zuhause, der kleine Sohn des Ich-Erzählers liegt quer im Bett zwischen den Eltern, immer hat der Vater seine Füße im Gesicht … Die tägliche Routine setzt ein, aber eine Spannung liegt in der Luft, das Paar mit seinen drei kleinen Kindern schweigt sich an, im Laufe des Tages baut sich immer mehr Druck auf, der sich einfach entladen muss. Doch wohin wird das führen?

 „Jahreszeit der Steine“ erzählt einen einzigen Tag von morgens bis Mitternacht, ein Tag voller Arbeit, Erledigungen, Kontakten, Auseinandersetzungen, Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen. Ein Tag voller Anspannung. Jeder Tag birgt ein ganzes Leben. Mit seinen Höhen und Tiefen, Ereignissen und Begegnungen, den Bildern und Überlegungen. Konfrontiert mit den Wünschen, Eigenheiten und Forderungen der Kinder, erinnert sich der Erzähler an seine eigene, schwierige Kindheit im Osten, fragt sich, was es heißt, ein guter Vater zu sein und woher die Konflikte mit seiner Frau Levje rühren.

Gedankenreich und genau, entwaffnend ehrlich, gelegentlich zornig, dann wieder komisch, aber immer von einer geradezu magischen Präzision – „Jahreszeit der Steine“ ist ein Gegenwartsroman, der einen noch lange beschäftigt und nicht mehr loslässt.

André Hille, geboren 1974 lebt seit 2014 mit seiner Frau und drei Kindern in Fischerhude. Im Herbst 2020 erschien sein erster Roman „Das Rauschen der Nacht“. Mehr Informationen zu Autor und Werk unter www.andre-hille.de

Bettina Blum, Violonistin der Bremer Philharmoniker, wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

 

 

 

 

Werner Zöhl « Menschen im Park» 

Eine Ausstellung des Feundesvereins KaFF e.V

Nachdem Werner Zöhl 1964 mit seiner Familie von Bremen ins ländliche Fischerhude gezogen war um fortan in einem um sein großes Nordlicht-Atelier herumgebauten Haus zwischen Wald und Wiesen außerhalb des Dorfes zu leben und zu arbeiten, wurde das Erlebnis des Spaziergangs zum stets präsenten Thema seiner Malerei.

Dabei ließ er sich von seinen täglichen Spaziergängen der Surheide – in Begleitung eines Hundes, im Gespräch mit seiner Frau oder im Austausch mit Besuch, Kindern und Enkeln – ebenso anregen wie von Erinnerungen an ganz unterschiedlich angelegte Parks, die er in der Stadt auf Reisen erlebt hatte.

Hinweise auf konkrete Orte verbleiben meist im vagen. Waldspaziergänger in seiner norddeutschen Umgebung sind oft von Lustwandlern in gestalteten Parklandschaften nicht sicher zu unterscheiden. Den Betrachtern bleibt immer Raum, vertraute Landschaften und eigene Vorstellungen und auch Traumhaftes in den Bildern zu erkennen.

Über Jahrzehnte beschäftigte Werner Zöhl die Verbundenheit von Mensch und Natur im Wechsel der Jahreszeiten, des Wetters und besonders des unterschiedlichen Lichts, das die Welt wie in einem Gewebe verbindet und zuweilen so durchdringt als sei alles aus einem Stoff geschaffen.

Ebenso wenig festgelegt wie Zöhls Landschaften sind auch die darin wandelnden Menschen. Vielfach lösen sich ihre individuellen Züge in den umgebenden Formen auf und ihre Körper sind der gleichen architektonischen Struktur unterworfen, die auch die Landschaft bändigt. Zugleich machen sie den Betrachtern ein Angebot, sich mit ihnen ins Bild zu begeben.

 

Veranstaltungs-Archiv

Werner Zöhl « Am Wasser – Im Wasser» 

Eine Ausstellung des Feundesvereins KaFF e.V

Eröffnung: 15. Mai, 12 Uhr mit einer Einführung von Jan Zöhl

Die Wasserlandschaften in den Wümmewiesen, im Teufelsmoor, an der Nordsee und am Mittelmeer hatten für Werner Zöhl  stets eine besondere Anziehungskraft, was sich in einem besonders umfangreichen Werk zu diesem Thema niederschlägt.

Vor allem großformatige Ölgemälde, aber auch zahlreiche Aquarelle beschäftigen sich mit der Atmosphäre und dem Leben am und unter Wasser.

Der Vorliebe des Künstlers für ausgefallene Formen bei disziplinierter Farbgebung gaben Spiegelung auf der Oberfläche und perspektivische Verzerrung im Wasser auch immer neue Anregungen für seine unverwechselbare Raumdarstellung.

Es finden sich im Nachlass sowohl Bilder, die eine  kontemplative Ruhe ausstrahlen, wie auch Sujets von großen Dynamik, farbstarke Bilder mit exotischen Motiven wie auch zarte Lichtimpressionen.

« Ein Bild von der Nordseeküste, in dem eine große, weite Landschaft mit sehr hellen Räumen versucht wurde, wo die Atmosphäre des Wassers und Himmels ineinandertauchen. »

Werner Zöhl in “Ansichten eines Menschen. Der Maler Werner Zöhl”, Dokumentarfilm, NDR 1979

 

« Aufbrüche » Hans Meyboden und Werner Zöhl

29. August 2021 bis Ende März 2022
Eröffnung: 29. August, 16 Uhr: Einführung von Lorenz Meyboden und Jan Zöhl

Das Ende des Nationalsozialismus bedeutete sowohl für Hans Meyboden (1901-1965) als auch für den eine Generation jüngeren Werner Zöhl (1926-2012) eine Befreiung und ermöglichte beiden auf unterschiedliche Art den Beginn eines künstlerischen Aufbruchs ab Ende der vierziger Jahre.

Hans Meyboden

Hans Meyboden hatte zu dieser Zeit bereits fast drei Jahrzehnte künstlerischer Arbeit, Kontakte zu bedeutenden Künstlern der Moderne, Erfolge aber auch schwere gesundheitliche und psychische Rückschläge erlebt. Als Schüler von dem Bremer Kunsthallendirektor Emil Waldmann zum Malen ermutigt, hatte er ab 1919 bei Oskar Kokoschka in Dresden studiert und in seinen Berliner Jahren 1925 bis 1935 in den Galerien Nierendorf (1934), Buchholz (1938) und Cassirer ausgestellt bis 1942 eine Ausstellung verboten wurde. Zur Erholung kam er 1938 zum ersten Mal nach Fischerhude. Nachdem er 1946 aus der Tuberkulose-Heilstätte in Davos nach Fischerhude zurückgekehrt war, erfuhr seine Kunst trotz schwerem Start nicht nur neue Anerkennung durch Ausstellungen in Bremen, sondern auch einen Wandel zu neuem Ausdruck. Dabei findet er zu reinen kräftigen Farben, neuer Flächigkeit, Formvereinfachung und dominant linearer Gliederung der Bildflächen.

 

Werner Zöhl

Werner Zöhl hatte durch die Begegnung mit seinem aus der Hochschule Burg Giebichenstein von den Nazis entlassenen Kunstlehrer Erwin Hahs ebenfalls schon frühe Unterstützung erfahren, war aber noch als Schüler 1944 zum Kriegsdienst eingezogen worden und wurde erst 1948 aus englischer Kriegsgefangenschaft nach Bremen entlassen. Die Ausstellung zeigt seine frühe Suche nach dem eigenen künstlerischen Ausdruck, den Meyboden für sich längst gefunden hatte. Vermittelt durch den gemeinsamen Freund Erhart Mitzlaff besuchte er Hans Meyboden in dessen Fischerhuder Atelier. Stilvariationen und Anleihen bei unterschiedlichen Richtungen der Moderne bestimmen seine Bilder der vierziger und fünfziger Jahre. Endgültig zog die Familie Zöhl erst 1964 nach Fischerhude.

« Aufbrüche »

Die Ausstellung stellt Gemälde und Arbeiten auf Papier der beiden mit Fischerhude verbundenen Künstler seit dem Ende der vierziger Jahre bis zu Meybodens Tod einander gegenüber. Sie zeigt wie sie neue künstlerische Möglichkeiten in der internationalen Moderne unterschiedlich verarbeiteten und die Welt verschieden sahen. Dabei hielten beide entgegen der Tendenz zur starken Abstraktion am Gegenständlichen fest und übersetzten konkrete Seherfahrung in ihre jeweils eigene Bildsprache. In Zöhls experimentierenden Bildern erkennt man sowohl Anlagen seines späteren charakteristischen Stils als auch Bewunderung für Meybodens Malerei.

Werner Zöhl « Im Süden » und Uwe Diptmar «Blumen »

6. September 2020 bis Ende August 2021
Einführungen: Jan und Caroline Zöhl

« Im Süden »

Die Kargheit der Landschaft, das gleiĂźende Licht, azurblaues Meer hinter dem Schatten der Pinien und die Farbigkeit der in Trockenheit gedeihender Blumen besiedeln die Kunst seit der Antike. Werner Zöhl verbrachte seit 1970 jeden Sommer mehrere Wochen in dem kleinen provenzalischen Bergdorf Bagnols-en-forĂŞt, wo er mit seiner Frau und Freunden ein verlassenes Weinbauernhaus gekauft hatte. Ein groĂźer Teil seiner „sĂĽdlichen“ Bilder gilt den Landschaften der Provence – weitere zeigen EindrĂĽcke seiner Reisen nach Griechenland, Spanien, Italien, TĂĽrkei und 1990 nach Tanzania.

In Zeiten da das Reisen nicht mehr selbstverständlich ist und alte Sehnsüchte wieder erwachen lädt die Ausstellung „Im Süden“ zum Reisen mit den Augen ein. Da Zöhls Motive selten mit konkreten Orten benannt sind, können die Betrachter sie in der Phantasie mit eigenen Erinnerungen verbinden.

« Blumen »

Uwe Diptmar (1940-2019) machte als echter Bremer zunächst die Seefahrt zu seiner Passion und seinem Beruf. Seit den siebziger Jahren in Fischerhude wuchs durch die enge Freundschaft mit den Künstlern Erhard Mitzlaff, Werner Zöhl und Christian Modersohn sein Wunsch, selbst zu malen. Etwa seit 1980 schuf er zahlreiche Ölbilder und Aquarelle, die auch auf Reisen entstanden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von teils in sehr farbkräftigen, teils zart nuancierten Blumenmotiven, in denen sich Pflanzenformen mit Ansichten des menschlichen Körpers mischen und so der engen Verbindung von Mensch und Natur Ausdruck verleihen. In einigen Werken ist die Aneignung von Stilmitteln Werner Zöhls sichtbar. Doch hat sich Uwe Diptmar seine ganz eigene Sicht und Wiedergabe der Dinge bewahrt.

Uwe Diptmar hat als Gründer und Vorsitzender des Fördervereins KaFF e.V. mit Energie und unermüdlicher Tätigkeit viele Aktivitäten des Museums zum Andenken seines Freundes Werner Zöhl erst ermöglicht. Wir vermissen ihn sehr.

Werner Zöhl « Vogelwelten »

 

Von dem geheimnisvollen Universum an Farben und Formen, an Bewegungen und Geräuschen der Vögel war Zöhl Zeit seines Lebens fasziniert und hat sich auch in seinem Werk intensiv damit beschäftigt.

Ausdruck dieser Auseinandersetzung ist eine reiche Hinterlassenschaft an Ölbildern, meist farbenfrohe, teils exotisch-surreale Stücke aus dem Besitz der Familie, ergänzt um zahlreiche Leihgaben aus privaten Sammlungen. Die Holzschnitte stellen naturgemäß das Figurative  in den Vordergrund. Auch mit dieser Technik sind  Zöhl expressive Darstellungen bisweilen  skurriler „Vogelpersönlichkeiten“ geglückt, die mit ihrem Habitat verwoben sind.

 

 

Lesungen zur Ausstellung « Vogelwelten »

Claudia Koppert liest aus ihrem Buch “Im Vogelgarten”

 

 

 


Cornelius Kopf Finke liest aus Yoko Ogawa “Der Herr der Kleinen Vögel”

 

 

« Das stille Leben der Dinge » Stilleben von Werner Zöhl aus sieben Jahrzehnten

Eröffnung: Sonntag, 5. Mai 2019, 18 Uhr

Ab 5. Mai zeigt das KaFF die schon lange geplante Stillleben -Ausstellung  mit Bildern von Werner Zöhl aus allen Schaffensperioden mit dem Titel „Das stille Leben der Dinge“  Gezeigt werden hauptsächlich Ölbilder, aber auch Holzschnitte, Pastelle und Aquarelle und Zeichnungen. Für Werner Zöhl waren Stillleben mit Gegenständen, die er irgendwo einmal gesehen haben mochte, aber nie tatsächlich für ein Gemälde arrangierte, ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Die strenge Anordnung nur weniger Gegenstände erlaubt eine Konzentration auf das Schafen von Räumen und Stimmungen ganz allein mit Farben und ohne klassische Perspektive, eine Technik, die sich Werner Zöhl -zumindest in seinen Ölbilder- über lange Jahre erarbeitet hat.

Einführung in die Ausstellung: Jan Zöhl

Musikalischer Rahmen:   Kammerkonzert mit der  Sopranistin Inga Shaw und der Pianistin Ulrike Brockes mit Werken von Händel, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy, Stradello und Fanny Hensel

 

 

 

 

 

 

Lesung zur Ausstellung « Das stille Leben der Dinge »

Auf Einladung des Freundes-Vereins KaFF e.V. liest

Cornelius Kopf-Finke aus: Rainer Maria Rilkes “Geschichten vom Lieben Gott”

4. Oktober 2019, 18:00

 

 

 

 

19. April 2019, 18:30 Uhr
Katalogpräsentation: Kaff-Editionen 2

Zwei Freunde. Zwei Maler. Werner Zöhl und Erhard Mitzlaff

Einführung mit Bildvortrag von Caroline Zöhl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Zöhl und Erhart Mitzlaff « Zwei Freunde, zwei Maler »

Neben der Pflege des Oeuvres von Werner Zöhl hat sich das KaFF  zur Aufgabe gemacht,  die Zeit der künstlerischen Moderne des Künstlerdorfs  mehr zu beleuchten.

 Ab 9. Juni zeigt das KaFF daher auch Werke eines zweiten Fischerhuder Malers, Erhart Mitzlaff. Mitzlaff kam bereits 1947 nach Fischerhude und pflegte engen Kontakt zu Hans Meyboden. Angezogen von der Ruhe des Dorfes und einem anregenden und weltoffenen Freundeskreis folgte Zöhl 1964. Beide waren von der Erfahrung der Nazizeit und der in ihrer Jugend als „entartet“ verfemten Kunst der Klassischen Moderne geprägt und hatten  ähnliche künstlerische Ideen, entwickelten sich doch ab den 1970er unterschiedlich weiter.
Entlang ihrer verschiedenen Umsetzung gemeinsamer Themen stellt die Ausstellung die Werke von Mitzlaff und Zöhl gegenüber.

Pressematerial

Werkverzeichnis der Holzschnitte von Erhart Mitzlaff von Jörn Norden

 

 

 

 

Veranstaltungen zur Ausstellung

Lesung: Cornelius Kopf-Finke

“Die Russlandreise 1958”
23. November 2018

 

„Ich erinnere mich gern“ – 
Das KaFF begrüßt Hennig  und Luise Scherf
zur Aktuellen Ausstellung
Sonntag, 28. Oktober, 18:30

« Werner Zöhl. Gesichter der Bühne »

Vielen Dank der Klasse 4a für ihren schönen Besuch und herzlichen Glückwunsch zu den tollen Berichten im Weserkurier!

Nach ihrem Besuch im KaFF haben die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der Klasse 4a der Grundschule Fischerhude fĂĽr die Beilage ZiSch (Zeitung in der Schule) des Weserkuriers mehrere sehr gute Artikel verfasst; eine Bildbetrachtung, ein Interview mit Margarethe Zöhl, einen Steckbrief fĂĽr Werner Zöhl und eine kleine Geschichte unserer Museumsscheune – dazu eine Bleistiftzeichnung frei nach Werner Zöhl. Mehr von der Ausstellung angeregte SchĂĽlerarbeiten zeigt das KaFF.

Weserkurier, 16. Mai 2018

 

auf Einladung der Freunde des Museums, KaFF e.V.

liest Cornelius Kopf-Finke Texte zum Ausstellungs-Thema  » Gesichter «
KaFF, Freitag, 6. April 2018

 

 

 

Vernissage: 27. Januar 2018, 15 Uhr mit einer Einführung von Dr. Caroline Zöhl, Musik: Tobias Bertzbach

27. Januar bis 3. Juni 2018

Jahrmärkte, Zirkus, Masken, Karneval und BĂĽhnen ĂĽben von jeher eine groĂźe Anziehung aus – auch auf viele KĂĽnstler. Im Anschluss an Max Beckmanns “Welttheater” in der Bremer Kunsthalle zeigt das KaFF in seiner vierten Ausstellung Ă–lbilder, Zeichnungen, Holzschnitte, Aquarelle und Pastelle von Werner Zöhl, der die Welt der BĂĽhnen und StraĂźenkĂĽnstler auch immer neu gestaltet hat. Seine schwerelos-transparenten Bilder Kompositionen fĂĽhren dabei in eine ganz andere, poetische Bildwelt.

 

 

Gesichter der BĂĽhne in der Presse

Vernissage mit Chansons von Tobias Bertzbach und Lennard Bertzbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Bäume« Ölbilder, Graphik und Zeichnungen von Werner Zöhl

17. Juni 2017 bis Januar 2018

In seinem Haus am Wald lebte der Maler Werner Zöhl mit und unter
Bäumen. Er liebte und verehrte ihre Verschiedenartigkeit, ihre
Ausstrahlung von Kraft und Persönlichkeit, ihre Verletzlichkeit, die
Schönheit der Stämme, der leuchtend grünen Blätter, des farbigen
Laubes und der kahlen Kronen im Winter. Er begleitete ihr Leben und
gab ihnen viel Raum in seinen Bildern.

 

 

Lesung zur Ausstellung »Bäume «

Einladung der Freunde des KaFF zu Werner Zöhls 91. Geburtstag

Cornelius Kopf-Finke liest » Baumgedichte  «
 
KaFF, Freitag, 17.11.2017, 18:00

Eintritt frei

 

 

Michael Lehmann: John Fowles und die Bäume

Eine Betrachtung anlässlich der Ausstellung »Bäume« im KaFF

 

 

»Werner Zöhl – Unbeirrt« 

Werkschau 1945 bis 2012; zum 90. Geburtstag des KĂĽnstlers

 

11. Dezember 2016 bis Juni 2017

Angeregt durch seinen Lehrer und Mentor, den von der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle von den Nazis entlassenen Maler Erwin Hahs, begann Werner Zöhl als Schüler zunächst expressionistisch zu malen. Nach der Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1948 in Bremen erlebte er eine Phase der kreativen Orientierung. Bis in die 1960er Jahre führten seine Begegnungen mit der Moderne in verschiedene Richtungen, in denen Zöhl die Grundzüge seines charakteristischen Stils herausbildete. Die so entstandene Bildwelt aus prismatischen, oft transparenten Räumen bestimmt über mehrere Jahrzehnte  sein Hauptwerk. Obwohl Abstraktion und Übersetzung des Sichtbaren für ihn Grundlagen künstlerischen Schaffens waren, hat Zöhl den Gegenstand nie aufgegeben. Sinnliche Erfahrungen transzendiert er häufig ins Lyrische, das sich im Bild untrennbar mit innerem Erleben verbindet. Erst im Spätwerk kehrte er durch Verdichtung der Farbräume zuweilen zu künstlerischen Anliegen und Wirkungen seiner frühen Werke zurück. Die von Kritikern häufig gewürdigte Eigenständigkeit und Konsequenz in Zöhls Oeuvre gibt dieser Werksübersicht ihren Titel: Unbeirrt.

 

zur Ausstellung erschienen: KaFF Editionen Nr. 1: 

Ina Nettekoven, Werner Zöhl. Unbeirrt

Vorwort: Caroline Zöhl

 

 

Vernissage, 10.Dezember 2016

 

Eröffnungsausstellung »Durchsichtig und verdichtet« Werkschau Werner Zöhl

17. Juni  bis 3. Dezember

 

 

 

Reaktionen der Presse